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Tennisfanatic
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    • Tennisfanatic hat einen neuen Beitrag "Tennis "WM" 2022" geschrieben. 26.11.2022

      Das Turnier ist jetzt ja schon knapp eine Woche vorbei - wer hat eigentlich gewonnen ?! Auch egal, das Turnier ist eine Farce geworden, vielleicht wäre es wirklich mal an der Zeit, den Ort und den Belag wieder alljährlich zu wechseln. Nun ist das Turnier von einem weiteren Witzturnier abgelöst, einer weiteren sogenannten "WM"...

      13 beste Matches beim Abschlussturnier

      Erstaunlicherweise gab es auch bei den folgenden Tennis Master Cups bzw. ATP World Tour Finals gute Matches, ca. eines pro Turnier. So etwa das Match Möhre - Federer 2008 (Möhre gewann im TB des dritten Satzes), dann Söderling - Delpo HF 2009 (Delpo gewann in drei Sätzen) - aber das waren keine wirklich entscheidenden Matches oder Matches mit richtig viel Dramatik.

      12. 2010: HF: Nadal - Möhre: 7:6 (7:5); 3:6;7:6 (8:6)

      2010 gab es seit ca. zwei Jahren die Big 3 und mittlerweile gab es langsam sogar das falsche Wort von den Big 4 - doch die Möhre liegt erfolgstechnisch so weit hinter den Big 3, dass er in der Reihe eher unerwähnt bleiben sollte. Aber er ist ein Champion und das Turnier war nun in London stationiert. Die silberne Phase des Profitennis war noch nicht vorbei, die WE hatte noch nicht begonnen, da gab es dieses Match. Technisch/taktisch von den Tenniskünsten beider ist es vielleicht nicht immer ein Leckerbissen gewesen, aber beide sollten in einer solchen Liste halt auch mal erwähnt werden. Und da bietet sich fast nur dieses Match an, denn die Matches zwischen Nadal und uns Rogi waren beim Abschlussturnier meistens eher einseitig. Nadal setzte sich jedenfalls in einem dramatischen match gg. die Möhre knapp durch und kam erstmals ins Finale des Abschlussturniers - und gewann zum ersten Mal einen Satz gg. uns Rogi beim Abschlussturnier. Es war Nadals beste Performance beim Abschlussturnier.

    • Tennisfanatic hat einen neuen Beitrag "Tennis "WM" 2022" geschrieben. 20.11.2022

      Jo, Bo3 und der Niedergang des Abschlussturniers. Bo3 ist ein Teil davon. Dennoch gab es immer noch ein paar richtig gute Matches, nur wurden die deutlich weniger, so dass ich für Matches nach 2006 schon richtig suchen musste.

      13 beste Matches beim Abschlussturnier

      11. Gonzales - Federer, Vorrundenspiel Tennis Masters Cup 2007: 3:6; 7:6; 7:5

      Uns Rogi hatte auch 2007 noch ein Superjahr, wie überhaupt die drei Jahre davor auch. 2007 gab es erneut kaum einen Zweifel, dass er das Abschlussturnier, den Tennis Masters Cup gewinnen wird. Doch es gab einen Stolperstein - und der war Gonzales. Der hatte wie Nalbandian seine wenigen lichten Momente. Die eine kam für den Mann mit der brutalen Vorhand 2007 in dem einen Match, nachdem er bei den A.O. das Finale erreicht hatte. Er schlug uns Rogi in einem großen Match - was aber (im Ggs. zur Niederlage gg. Nalbandian) nichts änderte. Für uns Rogi war es nur ein kurzer Stolperer - er gewann das Turnier erneut. Für Gonzales dagegen war es der einzige Sieg beim Abschlussturnier. Immerhin mal ein Bo3 - Match in der Liste, sogar eines aus der Vorrunde.

    • Tennisfanatic hat einen neuen Beitrag "Tennis "WM" 2022" geschrieben. 19.11.2022

      Jo, der Prolet hats geschafft - und wen hats überrascht ?

      Egal, nur noch zwei Matches, dann ist auch diese "WM" schon wieder vorbei-und vergessen. Das war früher mal anders...

      13 beste Matches beim Abschlussturnier

      Nachdem es ab 2000 erstmals in der Geschichte des Profitennis nur noch ein Abschlussturnier gab (davor in den 90er Jahren die ATP WM und den Zastercup, davor die WCT - Finals und das Masters), kamen 2003 erstmals und ab da Doppel- und Einzelspieler beim Abschlussturnier zusammen. Das war praktisch, denn so wurden die Doppelspieler etwas mehr wahrgenommen und eine eigene Veranstaltung für sie lohnte sich nicht. Bald zeichnete sich ab, dass ein neuer Spieler der neue Dominator des Abschlussturniers werden sollte - es war natürlich uns Rogi. Er rettete erstmal im Alleingang die neue Phase des Profitennis, so dass es immerhin noch eine silberne Phase gab.

      Doch inmitten seiner Dominanz gab es ein Match, welches die Ausnahme darstellte und bis heute das letzte gute Bo5 - Match dieses Turniers ist.

      10. Nalbandian - Federer: 6:7 (4:7); 6:7 (9:11); 6:2; 6:1; 7:6 (7:3) 2005 Finale

      Die ATP World Tour Finals machten ab 2005 nach zwei Jahren Houston in Shanghai Halt, für ein paar Jahre. China begann damals mit einer Großoffensive in Sachen Tennis, und überbot wohl alle Mitbewerber. Uns Rogi war natürlich TV und Nalbandian hatte eine der wenigen Saisons, in denen er einigermaßen erfolgreich war. Er setzte die große Tennistradition Argentiniens fort. Zu den Finals kam er dennoch nur durch Absage anderer Spieler. Genau ein Turnier hatte er gewonnen, das in Minga. Bei uns Rogi war das anders, er war der Dominator der Tour und beinahe unschlagbar. Er war der große Favorit, hatte aber in jedem Match Probleme - kein einziges gewann er ohne Satzverlust. Zumindest in der Vorrunde, im HF gab es dagegen das Double Bagel für seinen Gegner (hatte ich schon vergessen, dürfte die klarste Niederlage ever gewesen sein). Uns Rogi gewann im Finale die ersten beiden Sätze, das Problem war aber, dass Nalbandian stärker und stärker wurde. Er gewann nach 0:2 Satzrückstand noch das Match, etwas unglücklich für uns Rogi, aber Nalbandian ist das im nachhinein zu gönnen, er hatte zu viele Verletzungen (wie Delpo), so dass er letztendlich deutlich weniger erreicht hat, als er hätte können. Für uns Rogi war das nur eine vermeidbare Niederlage, 2005 war die noch die klare Ausnahme. Er sollte das Turnier weiter dominieren.

      Das Match von 2006 gg. Blake zeigte dies, wird aber nicht in dieser Liste vorkommen, da WIR ja schon das Match gg. Agassi haben. Der war der bedeutendere Spieler, und das Match ging fast gleich aus.

    • Tennisfanatic hat einen neuen Beitrag "Tennis "WM" 2022" geschrieben. 18.11.2022

      Tja, tote Hose hier. Mal wieder ganz falsch vom Görgianer - uns Boris hatte eine gute Technik, kein Wunder, Breskvar (vielleicht mal googeln) legte Wert darauf. Das betraf auch seine Rückhand, die von der Technik her allemal besser war als die von Sampras und nur wenig schwächer als die von Stich oder Edberg. Selbst heute können sich die allermeisten einiges von Boris abgucken, auch die Profis. Bis Edberg sein Trainer wurde, hatte uns Rogi einen schlechteren Volley als Becker, von Nadal oder dem Proleten will ich gar nicht anfangen zu vergleichen.

      13 beste Matches des Abschlussturniers

      Aber egal - die goldene Zeit des Profitennis ging nach dem epischen Match zwischen Becker und Sampras langsam zu Ende, die Alten traten ab und die Neuen waren nicht so gut. Henman, Rafter spielten S&V weiter, ansonsten natürlich auch Sampras. Die Zwischenphase im Tennis dauerte fünf Jahre (1998-2002), Sampras blieb erfolgreich, Agassi kam zurück und blieb erfolgreich. Aber die Nr. 1 wechselte recht oft, und die Unstetigkeit dabei zeigt schon den Beginn einer Weak Era an. Ob Moya, Ferrero, Rios (!), Rafter oder Kafelnikov - alle durften sie mal an die Nr. 1 ran, keiner hatte sie verdient. Etwas anders lag die Lage bei bei Kuerten, Safin, Hewitt und Roddick - die haben wenigstens ordentlich was gewonnen und ab und zu zeigen können, dass sie die wahren Großen, die noch da waren (Sampras, Agassi) ärgern konnten. Sampras trat jedoch mit einem letzten GStitel 2002 ab - so war nur noch Agassi übrig.

      Leider gab es in jener Zwischenphase auch die ersten Projekte zur Gleichmacherei bei den Belägen, Rasen wurde ab 2001 langsamer gemacht, der Teppichbelag verschwand bei den Profis.
      Die guten Matches wurden auch beim Abschlussturnier weniger.

      9. Federer - Agassi 2003 Tennis Masters Cup Finale: 6:3; 6:0; 6:4

      Auch beim Abschlussturnier gab es Änderungen, das Turnier wechselte den Namen in Tennis Masters Cup, den Belag von Teppich nach HC und auch den Ort - Deutschland war für Tennis weniger relevant geworden, die Nachfolger von Becker, Stich, Graf hatten bei weitem nicht deren Potential, aber auch nicht wirklich Championsqualität. 2003 fand der Masters Cup in Houston statt - und der Retter des modernen Profitennis hatte seinen ersten bei diesem Turnier absolut überzeugenden Auftritt - uns Rogi. Aufgrund der Einseitigkeit des Finals steht das Match zwar nicht ganz oben, aber es war erstaunlich mitanzusehen, über welche Qualität der junge Roger verfügte um den alten und erfahrenen Profi Agassi teilweise vorzuführen. Agassi war das Bindeglied zur neuen Generation, hatte in dem Jahr nochmal einen GStitel gewonnen und war zeitweise sogar nochmal Nr. 1 - er war nach wie vor spitzenmäßig unterwegs und absolut konkurrenzfähig. Und dann rollte uns Rogi einfach mal so drüber und gewann glatt in drei Sätzen. Agassi versuchte viel, aber kam einfach nicht gg. Roger an. In den Gruppenspielen war das noch leicht anders, da verlor Agassi erst im TB im dritten Satz. In dem Jahr wurde ich damit Rogerfan.

    • Tennisfanatic hat einen neuen Beitrag "Tennis "WM" 2022" geschrieben. 17.11.2022

      Hat er also doch noch ein Match gewonnen - und keiner hats gemerkt. Aber egal, die Veranstaltung in Turin ist sowieso noch immer unterm Radar, insbesondere wenn WIR in der Geschichte schwelgen...

      13 beste Matches des Abschlussturniers

      8. Sampras - Becker: 3:6; 7:6 (7:3); 7:6 (7:4); 6:7 (9:11); 6:4; ATP - WM 1996 Finale

      Wir reisen ins Jahr 1996, es gab noch keine Smartphones, Handys hatten die meisten auch nicht, Laptops gab es eigentlich nicht, Windows 95 regierte und das kaum vorhandene Internet war nur Wissenschaftlern bekannt. Der DTB hatte 1991 den Mount Everest gehabt (so Pilic), Graf, Becker Nr. 1, Stich Wimbledonsieger, und auch die nächsten Jahre waren noch goldene Jahre. 1996 war das letzte goldene Jahr. Becker gewann tatsächlich noch einmal ein GSturnier, nach fünf Jahren die A.O. . Er war auf dem besten Weg, wieder zur Nr. 1 zu werden - trotz Sampras. Dann kam aber die Sandsaison und dann das Verletzungsaus in Wimbledon, eine verpasste Chance, wohl die letzte auf einen Wimbledontitel. Becker war drei Monate weg vom Fenster, er kam erst im Herbst wieder - und wie ! Er gewann in Stuttgart in einem großartigen Fünfsetter gg. Sampras (das war damals ein Super 9 - Turnier, also quasi ein 1000er) und qualifizierte sich wie so oft auf den letzten Drücker für die ATP - WM. Die war von Ffm. nach Hannover umgezogen, noch immer sah die ATP die Welthauptstadt des Profitennis (auch) in Deutschland. Stich hatte das Finale in Paris erreicht, aber dann mal wieder mit Verletzungen und frühen Niederlagen zu kämpfen, dazu war die Schulter immer öfter ein Hindernis. Er war nicht dabei.

      Becker war fast 29 und ein letztes Mal in Topform, er bezwang in der Vorrunde wieder Sampras, der langsam genervt war, in Deutschland ständig gg. Becker zu verlieren. Er hatte das Jahr nicht dominiert wie sonst, aber immerhin seine Saison mit dem US Open - Titel gerettet. Dazu war er natürlich Nr. 1 und neben Becker Favorit. Im HF gab es diesmal einen Knaller gg. Krajicek. Becker gewann wieder mal in einem begeisternden Match in drei Sätzen. Überhaupt die Halbfinals - immer wieder waren es begeisternde Matches, 1995 etwa gg. Enqvist - Becker gewann damals. Als TV war Becker in Hannover natürlich wieder Publikumsliebling, Sampras dagegen musste auch gg. die Zuschauer kämpfen. Er gewann im HF gg. Ivanisevic, dessen Spiel zwar wie gemacht schien für den teppich, aber es doch nie ins Finale des Finals schaffte.

      Das Finale war angerichtet - und es wurde ein Fest. 4 Std. beste Tennisunterhaltung, zwei Champions, die nicht zögerten, die die Entscheidung offensiv suchten, zig Superaufschläge, zig Supervolleys, artistische Schläge, öfter auch mal der Beckerhecht. So ein Hochleistungstennis habe ich bis dahin kaum und auch danach kaum wieder gesehen. Becker begann das Match mit vier Assen; er gewann auch den ersten Satz. Dann drehte Sampras auf, konnte aber den nicht nachlassenden Becker erst in zwei TBs bezwingen. Im vierten Satz schien schon alles aus zu sein, aber Becker wehrte im dritten TB zwei MB ab und kämpfte einfach immer weiter - wer diesen TB nicht gesehen hat, ist kein Tennisfan. Becker gewann ihn mit 13:11. Im letzten Satz schaffte Sampras ausgerechnet auf den letzten Drücker das Break zum 5:4, womit das Match aber noch nicht vorbei war - trotz der Aufschlagstärke von Pistol Pete. Becker returnierte wie ein Gott, doch am Ende siegte Sampras in einem weiteren begeisternden Ballwechsel.

      Die Anzahl an großartigen Matches, das furiose Abschlussmatch dieses Turniers - diese ATP - WM war wohl die beste in der bisherigen Geschichte dieses Turniers. Das Finalmatch jedenfalls ist in jeder Favoritenliste der Matches bei dem letzten Turnier ganz oben. Die Zeitungen titelten "Tennis vom anderen Stern", Becker selber meinte, er habe das beste Match seines Lebens gespielt.

      Es gibt genug Zusammenfassungen auf YT und keine Ausrede mehr, sich das nicht anzusehen.

    • Tennisfanatic hat einen neuen Beitrag "Tennis "WM" 2022" geschrieben. 16.11.2022

      Sie spielen ja immer noch - wenigstens bekommen die Zuschauer damit etwas Quantität für ihr Geld. Die Qualität war aber schonmal besser. In den 90er Jahren waren das so einige Matches bei der ATP - WM, etwa Edberg - Agassi in den Gruppenspielen 1990 (7:6;4:6;7:6 für Edberg), oder Edberg - Sampras in den Gruppenspielen 1992 (Sampras gewann 6:3, 3:6;7:5 - was habe ich mir in der Festhalle die Lunge für Edberg rausgeschrien). Ein Jahr später waren es erneut dt. Festspiele.

      13 beste Matches beim Abschlussturnier

      7. Stich - Sampras 7:6 (7:3);2:6;7:6 (9:7); 6:2; ATP - WM 1993, Finale

      Wie hatte Sampras doch so treffend gemeint - wenn alle ihr bestes Tennis spielen, ist Stich der Beste. So war es auch - für kurze Zeit. Denn während ein Spieler wie Federer unfassbarerweise in der Lage war, in jedem dritten Match sein bestes Tennis abzurufen (und das brauchte es meistens nicht, denn auch ohne war er mental/taktisch gut genug), gelang das etwa Sampras immer noch in jedem vierten Match, Becker vielleicht in jedem fünften. Sampras wie Becker waren kämpferisch, taktisch und technisch aber in der Lage, trotz schwächerer Leistung zu gewinnen. Stich jedoch packte es vielleicht nur in jedem zehnten Match, das beste Tennis zu zeigen - konnte er das nicht, wurde es schwer. Wenn er es aber tat, sah sein Tennis leicht aus, es war klassisch gutes und sauberes (Offensiv-)Tennis. Das konnte er auch in Ffm. einmal richtig zeigen. Gegen Ivanisevic im HF gab es ein TB- Festival, in welchem er knapp gewann. Im Finale war Sampras, der Herr des ATP - Abschlussturniers der 90er leicht favorisiert. Doch Stich, den einige wohl schon nach dem zweiten Satz, den Sampras dominierte, abgeschrieben hatten, zeigte im TB endlich mal gute Nerven und gewann auch den zweiten TB. Im letzten Satz gelang ihm dann alles, und Sampras konnte nur noch zuschauen, wie Stich ausgerechnet ihn zerlegte. Das war eines der wirklich wenigen Matches, in denen Stich in seiner so kurzen Karriere mal alles zeigen konnte, was er an Tennisfähigkeiten hatte. Mit diesem Sieg, dem Sieg beim Compaq Grand Slam Cup aka Zasterturnier 1992 und auch dem Finale beim Zasterturnier 1993 (das beste Match dort - Stich gg. Korda, letzterer gewann mit 9:7 im fünften Satz) wollte Stich noch einmal oben angreifen. Becker hatte sein Babyjahr konnte sich nicht qualifzieren und das TM titelte bereits "Bye-Bye Boris" - doch weit gefehlt. Stich hingegen gewann ungeschlagen - als erster beim ATP - Abschlussturnier und wurde neue Nr. 2. Das TM spekulierte bereits, wann er Nr. 1 werden könnte - leider wieder weit gefehlt. Denn einmal mehr kamen frühe Niederlagen und kleinere Verletzungen Stich in die Quere. Aber DAS Match gg. Sampras bleibt unvergessen. Stich war einer der wenigen, die eine positive Bilanz gg. Sampras hatten (5:4).

      Wie alle Matches ab der Zeit in der Festhalle ist auch dieses auf YT vorhanden.

    • Tennisfanatic hat einen neuen Beitrag "Tennis "WM" 2022" geschrieben. 16.11.2022

      Der Depp lernt es halt nicht. Was er bräuchte, wären zwei Vorbereitungsturniere, beim ersten fliegt er früh raus, beim zweiten gewinnt er ein paar Matches. Dann wäre zumindest ein blamabler Auftritt beim Abschlussturnier wie heuer wieder unwahrscheinlich, weil Nadal sich an die Gegebenheiten wie Belag etc. gewöhnt hätte und zumindest mal ein, zwei Siege landet. Ach ja, und ein wenig offensiver müsste er dann auch spielen. Dass er das kann, steht außer Frage.

      Aber egal, das Abschlussturnier hat sowieso enorm an Wertigkeit verloren. Was waren das noch für goldene Tenniszeiten, damals, in den 90er Jahren...

      13 beste Matches des Abschlussturniers

      6. Becker - Ivanisevic ATP - WM 1992: 4:6; 6:4; 7:6 (9:7)

      Das WCT - Finale war Geschichte, das Masters auch. Nun gab es die ATP Tour und ebenso wie seit ihrer Gründung seit 1990 die ATP - WM in Ffm. Ich spielte Tennis und war natürlich Fan - und wie hätte man kein Fan sein können, bei der Tour ?! Edberg, Becker, Sampras, Agassi, Courier, auch Lendl war noch in den Top 10, Mc Enroe spielte sein letztes (Einzel-) Jahr 1992 und selbst Connors spielte noch ab und zu auf der Tour. Es waren also mehr als eine Handvoll Champions unterwegs (heute komme ich nicht auf diese Anzahl) und selbst die "Nebenrollen" waren prominent - Stich, Chang, Ivanisevic und Muster kam langsam auch zurück. So viele unterschiedliche Charaktere, so viele unterschiedliche Spielstile, so viele wirklich unterschiedliche Beläge, Bo5 noch in etlichen Finals, Teppich noch als Belag vorhanden - es war ein Traum von einer Tour.

      Die ATP - WM in Ffm. war von Beginn an ein Erfolg, die Festhalle ein würdiger Rahmen. Becker hatte ein durchwachsenes Jahr, er war zum Bimbobimser geworden. 1991 war er wie Stich in der Todesgruppe ausgeschieden, 1992 konnte nur er, aber nicht Stich sich qualifizieren. Lendl war qualifiziert, musste aber verletzungsbedingt absagen (der Rücken, Lendl hätte 1992 bereits zurücktreten müssen). Erst gegen Ende des Jahres hatte Becker mal wieder eine Aufholjagd gestartet, in Paris-Bercy gewonnen und war erneut in beeindruckender Form, leider halt erst spät im Jahr. Ivanisevic war der Newcomer der Tour, mit einem unfassbaren Aufschlag und guter Vorhand. In W. verlor er fast überraschend auf dem echten Rasen gg. Agassi, der den unfitten Becker im VF in fünf Sätzen geschlagen hatte, im Finale. Auf Teppich war er genauso gefährlich. Der "Herr der Asse" war neben Sampras der schwierigste Gegner für Becker, der auf Teppich vorstellbar war. Ivanisevic gewann auch den ersten Satz, verlor aber den zweiten mit dem selben Resultat. Der dritte Satz geriet zum Shootout. Unglaubliche Aufschläge, teilweise Superreturns, knallhartes S&V und der Becker - Dive entschieden das Match im besten TB des Jahres mit 9:7 im TB. Becker war im Finale, erstmals wieder seit 1988 und gewann es gg. die Nr. 1, Jim Courier, in drei Sätzen.
      Auf YT gibt es etliche Videos dazu.

    • Tennisfanatic hat einen neuen Beitrag "Tennis "WM" 2022" geschrieben. 15.11.2022

      Er ist es ja nicht, war es nie und wird es nie sein.

      13 beste Matches beim Abschlussturnier

      Aber weiter im Text - die besten Matches des Abschlussturniers stehen an - und es scheint ganz so, als ob auch in diesem Jahr keine neuen dazu kommen.

      5. Becker - Lendl 5:7; 7:6 (7:5); 3:6; 6:2; 7:6 (7:5): Masters - Final, Finale 5.12.1988

      WIR sind ein letztes Mal in den 80er Jahren - aber dabei auch bei dem wohl besten Match beim Masters in diesem Jahrzehnt. Es war das Match der Hallentitanen der 80er Jahre - Becker und Lendl (Mc Enroe wie auch Connors gewannen auch etliche Hallenturniere). Dazu gab es noch viele "Teppichturniere". Was die beiden in dem Match leisteten, war Werbung für das Profitennis. Es war das geilste Match des Jahres und wohl auch das geilste Match beim Masters überhaupt. Lendl kam direkt aus der Verletzung, seine Karriere neigte sich langsam dem Ende zu. Drei Monate war er außer Gefecht (Schulter - OP), erklärte aber das Masters für sich als Beginn von 1989. Beide leisteten sich eine Auftaktniederlage, kämpften sich dann aber ins Finale vor. Das kurioseste in diesem an Höhepunkten reichen Match war der MB - nach einem ewig andauernden Ballwechsel (besonders selten für Teppich) beendete ein Netzroller für Becker das Match. Lendl blieb erstmals seit 1983 ohne großen Titel im Jahr (er behielt aber die Nr. 2) und Becker beendete seine 2,5 Jahre andauernde Durststrecke was große Titel anbelangt, nun endlich. Für Lendl war es das letzte Finalmatch beim Abschlussturnier, doch qualifizieren konnte er sich noch ein paar Mal. Für Becker war es der erste Sieg im dritten Finalmatch beim Abschlussturnier (1985 und 1986 verlor er gg. Lendl) - und damit ging es für ihn, der einer der besten Teppich- wie Herbstspieler in der Geschichte dieses Sports ist, erst los...

      Gesehen habe ich das Match damals nicht, aber schon von den YT - Videos geht eine gewisse Magie aus - typisch für richtig große Matches.

      Eine gute Textzusammenfassung gibt es hier - https://www.tennisnet.com/news/boris-bec...etzroller-40150

      Auf YT gibt es das ganze Match zu sehen, oder Highlights - anders als bei den anderen bisherigen Matches gibt zu dem Match viel.

      P.S.: Nicht unerwähnt will ich noch das Match Hlasek - Lendl lassen, vom Turnier von 1989, Lendl gewann es mit 7:6 im fünften Satz. Auf der ATP - Seite haben sie für die NY - Phase des Masters die wohl besten Matches zusammengefasst. Einfach mal suchen, best Matches 1977-89...

    • Tennisfanatic hat einen neuen Beitrag "Tennis "WM" 2022" geschrieben. 14.11.2022

      Weiß nicht, wieso der Typ noch immer der Illusion nachhängt, er könne beim Abschlussturnier was reißen. Das ist schon harter Realitätsverlust bei Nadal. Zeitgleich ist er aber wohl süchtig nach Profitennis, anders lässt sich die ständige Quälerei nicht mehr erklären. Kind (seines?) und Frau (nur der Form halber geheiratet) sind da egal. Nadal ist auf dem besten Weg, ebenso einen Witz von Rücktritt abzuliefern wie uns Rogi.

      Aber egal, WIR sind noch in den Weiten der Geschichte unterwegs. Und die glorreiche Geschichte des Profitennis hatte gerade erst begonnen, da wo wir nun ankommen...

      13 beste Matches beim Abschlussturnier

      4. 1986: Becker - Edberg; Masters - HALBFINALE WCT - Final: 7:6,7:6; 4:6; 7:6

      Noch einmal wenden wir uns dem Konkurrenzprodukt des Masters zu - ausnahmsweise. Ich erhöhe einfach auf 13 beste Matches, damit wir die Top 10 des Masters/ATP - Finales/Abschlussturniers haben. Es schlägt damit ultraknapp das Masters - Match zwischen Lendl und Connors im HF in NY 1984, was ein Bo3 - Match war, welches auch besonders knapp ausfiel (7:5; 6:7;7:5 für Lendl).

      Es war das erst richtig große Match der jungen Generation, Becker und Edberg. Sie begannen in jenem Jahr 1986 und dem Jahr davor, die Tenniswelt aufzurütteln. Die älteren wie Mc Enroe, Lendl und Connors hatten nun wieder harte Konkurrenz - die beste Phase des Profitennis begann. Dummerweise habe ich kein YT - Video zu diesem Match gefunden. Vielleicht ist es hier auch fehl am Platze. Jedenfalls deutet es darauf hin, dass der Sieger kein einziges Break geschafft hat, wie später bei Stich - Edberg in W. 1991. Becker gewann das Match, unterlag aber dann unnötigerweise im Finale dem Schweden Jarryd.

    • Tennisfanatic hat einen neuen Beitrag "Tennis "WM" 2022" geschrieben. 13.11.2022

      Das erste Match ist bereits vorbei - Ruud hat FAA in die Schranken verwiesen.

      12 beste Matches beim Abschlussturnier

      3. Mc Enroe - Lendl 1983 WCT Final Finale
      Wir bleiben noch in den Untiefen der Geschichte - das chronologisch dritte der besten Matches bei diesem Turnier steht an. Es schlägt das andere Finale zwischen Lendl und Gerulaitis zwei Jahre früher beim Masters. Das war auch ein Finalmatch in fünf Sätzen, wobei der Herr des Masters in den 80er Jahren - Ivan Lendl - die Oberhand behielt. Doch zum einen ist Mc Enroe der bessere Spieler als Gerulaitis, zum anderen war das Match viel knapper. Der schreckliche Ivan hatte in beiden Fällen noch keinen einzigen GStitel gewonnen, war aber bereits Preisgeldkönig und Herr der (kleineren) Turniersiege. Bei den großen Turnieren blieb ihm mit Ausnahme des WCT und Masters noch der Sieg verwehrt. 1983 war er bei beiden Abschlussturnieren der TV. Doch es war Mc Enroes Jahr. In einem dramatischen Match gewann Big Mac mit 6:2, 4:6, 6:3, 6:7 (5:7) und mit einem perfekten TB 7:6 (7:0) den Titel - beim Masters später gg. Ende des Jahres gelang ihm ein glatter Dreisatzsieg gg. Lendl. Mittlerweile hatte das Masters das WCT Finale mit dem Umzug nach NY ab 1977 langsam überholt - aber dieses Match bedeutete noch einmal ein Comeback für das WCT Finale, welches noch einmal mehr Ruhm als das Masters auf sich zog - mit diesem Match. Und eines war bereits anders als bei den vorherigen Matches unserer Beobachtung - die Spieler spielten mit Metallschlägern bzw. bereits Graphitschlägern (die Aluminium - Phase war bereits wieder vorbei).

      Zum Match (welches ich damals nicht gesehen habe, habe mich noch nicht für Tennis interessiert) - Lendl führte mit 3:1 im dritten Satz, ehe Mc Enroe wieder aufdrehte und fünf Spiele in Folge gewann. Der MB war kurios - Mc Enroe spielte den kurz cross gespielten Stopp von Lendl von außerhalb des Feldes mitten zwischen das Netzende und den Pfosten in das Feld von Lendl.

      Eine ordentliche Zusammenfassung gibt es hier, welche auch die etlichen Ausraster von Mc Enroe beinhaltet - https://www.youtube.com/watch?v=UxF6LCfMAuI .

    • Tennisfanatic hat einen neuen Beitrag "Tennis "WM" 2022" geschrieben. 12.11.2022

      Uuuund weiter im Takt - die Matches beginnen ja schon morgen, da muss ich wohl etwas beschleunigen.

      12 beste Matches des Abschlussturniers

      2. Vilas - Nastase 1974, Masters - Finale

      Musste mich entscheiden zwischen dem Finalmatch beim Finale in Stockholm beim Masters 1974 zwischen Vilas und Nastase und dem HF - Match beim WCT - Finale in Dallas zwischen Laver und Borg. Daher erstmal ein paar Worte zum Match Laver-Borg. Dort war Laver 36 Jahre und 18 Jahre älter als Borg, schaffte es aber trotzdem nochmal ins WCT - Finale und dort ins HF. Er konnte mit dem athletischeren Borg, der zudem mit Topspin nervte, gut mithalten und brachte das Match in den fünften Satz, bei dem er aber dann 2:6 unterlag. Es war ein Match der Generationen, in YT schrieb jemand, es sei wie Federer - Nadal in den 70er Jahren gewesen - doch zwischen diesen liegt nur eine (Tennis-)Generation, zwischen Laver und Borg waren es aber derer drei ! Das wäre also eher so, als wenn Federer gg. Alcaraz spielen würde, da liegen 22 Jahre dazwischen (oder Ruud, da passt es dann mit ca. 17 Jahren noch besser).

      Anders als das WCT - Finale, welches (fast) immer in Dallas auf Teppich stattfand, wechselte das Masters in den ersten Jahren sowohl den Ort als auch den Belag. 1974 fand es in Melborune statt, auf Rasen. Und erst da, mit diesem Match zog es erstmals mit dem WCT - Finale gleich, was die Popularität und sportliche Wertigkeit betraf. Nastase war der Dominator des Masters in den 70er Jahren, er gewann viermal und stand einmal im Finale - nämlich in Melbourne. Dort verlor er ausgerechnet auf Rasen gegen einen Mann, dem man nachsagte, er könne keinen ordentlichen Volley spielen und Rasen sei nicht sein Belag. Es war der Sandkönig Vilas aus Argentinien, der zumindest dort mind. einmal das Gegenteil bewies. Wenn man heute sieht, wie er Volleys spielte, erkennt man auch, dass die Experten damals ganz andere Anforderungen an den Volley hatten als heute - Vilas spielte nämlich einen ganz guten Volley, besser als die allermeisten der heutigen Profis. Das Match hatte alles, eine 2:0 - Satzführung von Vilas, die Nastase ausglich, um dann den fünften Satz mit 4:6 zu verlieren. Das Tennis, das beide spielten, sieht sogar heute noch ganz ansehnlich aus. Natürlich war dies noch die Zeit der Holzschläger, so dass auch die Aufschläge maximal mit 180 km/h über das Netz kamen - meistens jedoch wesentlich langsamer. Und dennoch spielte selbst Vilas oft S&V, und das mit Erfolg. Beide waren zudem zu athletischem Tennis mit Überkopfbällen und dem Gran Willy (Tweener, Vilas "erfand" diesen) fähig.

      Mit diesem Match emanzipierte sich das Masters - fortan stand es gleichberechtigt neben dem WCT - Finale. Für die Fans hatte das Jahr damit noch mehr Höhepunkte im Tennis als vielleicht heute - nämlich gleich zwei interessante Abschlussturniere.

      Eine gute Zusammenfassung gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=MusrFJwX-Q0

    • Tennisfanatic hat einen neuen Beitrag "Tennis "WM" 2022" geschrieben. 12.11.2022

      Als ob vom olympischen Gold noch viel abhängen würde - der Prolet ist 2021 mit dem Sieg in Paris oder W. die erfolgreichste Figur des Profitennis geworden - und wird es erstmal auch bleiben. Natürlich ist er damit nicht kompletter als Agassis Erfolge es waren, er hat ja nur Bronze.

      Aber zurück zum Geschehen ! Das Finale der Besten hat ja nun auch schon mehr als 50 Jahre Geschichte hinter sich. Zeit, um einmal festzustellen, welche Matches eigentlich die besten in der Geschichte des Turniers waren. Habe mal 12 ausgewählt, wobei ich nun für die 70er Jahre auch nur vom Hörensagen berichten kann - da habe ich mich noch nicht für Tennis interessiert. Auch die 80er Jahre sind weitgehend Matches, die schon lange als legendär gelten. Wieso 12 ? Weil es um die Top 10 geht und zwei Matches, die eigentlich ein anderes Turnier schmückten - welches aber eine Konkurrenz für das Masters (die frühere Bezeichnung des ATP Abschlussturniers) darstellte.

      Die Matches folgen in chronologischer Reihenfolge.

      12 beste Matches des Abschlussturniers

      1. Rosewall - Laver 1972

      Das erste Match ist eines des Konkurrenzturniers. Von 1971-89 gab es das WCT (World Championship Tennis) Finale, teilweise sogar zweimal im Jahr. Es war also ein ziemliches Durcheinander auf der Profitour, gerade in den Anfangsjahren. Und in den ersten Jahren des WCT Finals war es das größere Turnier, größer als das Masters des Grand Prix Tennis. Ein Match, welches bis heute legendär ist, ist das Finale der Finals 1972 in Dallas. Ken Rosewall und Rod Laver, zwei Legenden des Sports schon damals, trafen aufeinander. 23 Mio. Menschen schauten das Finale, es fand im Frühjahr statt, weil dann der WCT Circuit erstmal pausierte (für den Grand Prix). Es machte Tennis in den USA populär.

      Rosewall schlug Laver in einem wohl begeisternden Match mit 4:6, 6:0; 6:3; 6:7, 7:6 (7:5). Der Tiebreak war gerade erst ein, zwei Jahre vorher eingeführt worden und es war Lavers letztes großes Finale. Er hörte natürlich nicht auf, gewann weitere Turniere und spielte noch weiter erfolgreich Profitennis, aber ein weiteres wirklich großes Finale, entweder bei einem Abschlussturnier oder bei einem GSturnier erreichte er nicht. Rosewall dagegen war älter als Laver, aber hatte seinen xten Frühling und war - ein Jahr vor Einführung der WR, wohl die Nr. 1 oder 2 der Welt, Laver war aber nicht weit dahinter. Rosewall gewann in diesem Jahr auch die A.O. . Was gab es zu gewinnen ? Nicht wenig, für damals. 50 K $, einen schönen Lincoln, einen großen Pokal und einen Goldring. Das Match hat das (Profi-)Tennis in den USA erst so richtig hoch gebracht, und über welche Matches kann man das schon sagen ?

      Auf Youtube gibt es noch eine Zusammenfassung. https://www.youtube.com/watch?v=SuNWnzNsVmw

    • Tennisfanatic hat einen neuen Beitrag "ATP Tour 2022" geschrieben. 06.11.2022

      Ganz gut, wenigstens kann der Prolet mit halbem Aufwand nicht immer gewinnen. Rune muss schleunigst wieder auf den Boden gebracht werden. War der es nicht, der den 250ern angeboten hat, bei ihnen anzutreten, wenn er die Nr. 1 ist, wenn er von ihnen eine WC fürs Hauptfeld erhält ? Der Typ wird spätestens bei den A.O. wieder eine Niederlage bekommen.

    • Tennisfanatic hat einen neuen Beitrag "ATP Tour 2022" geschrieben. 06.11.2022

      Würde ja gut sein, wenn der Rotzlöffel dem Proleten einen 1000er entreißt. Halte zwar weder charakterlich, noch tennisspezifisch was von dem 19-jährigen, aber sein Aufstieg sollte doch wenigstens ein paar Siege bringen,um dem Proleten weitere Rekorde zu verwehren.

      Also taktisch spielt der Prolet heute teilweise wie ein Anfänger. Der läuft dem Kleinen ständig ins Messer. Taktisch ist der gar nicht so schlecht.

    • Tennisfanatic hat einen neuen Beitrag "ATP Tour 2022" geschrieben. 28.10.2022

      Leider war Nagut für Stan einen Hauch zu stark, Stan muss zusehen, vielleicht noch ein, zwei Matches dieses Jahr zu gewinnen, um genügend Punkte zu sammeln. Er spielt jetzt nochmal in Paris, dem 1000er.

      Für 250er war es selbst in den Anfangszeiten von TFW die Ausnahme und wenig erfolgversprechend, einen Thread aufzumachen. Für 500er wie jetzt in Basel und Wien war das anders - und insbesondere während uns Rogis Renaissance 2017/18 gut und aussichtsreich. Das hat sich aber bereits 2019 geändert, da waren dann nur noch die 1000er, das Abschlussturnier und die vier GSturniere interessant. In Coronazeiten hat sich das noch weiter geändert, selbst einige 1000er sind da uninteressant geworden. Das gilt auch für das letzte 1000er der Saison in Paris-Bercy, früher einmal heiß erwartet und mit legendären Matches (Becker, Sampras) versehen. Mittlerweile sind die meisten dann schon für das finale Turnier der ATP qualifiziert und viele nehmen dann in Paris nicht mehr teil. Doch heuer ist das anders - 18 der Top 20 sind dabei. Dennoch reicht es nicht mehr für einen eigenen Thread, da müsste es schon mehr Interesse geben. Auch DEM LISTEN ist eher sinnlos. Der Prolet ist wohl mal wieder der Topfavorit, Nadal nimmt zwar teil, war in Paris aber nie wirklich erfolgreich. Außerdem hat er eine schwere Auslosung, VF Tzaziki, HF Prolet. An 2 würde ich statt Nadal oder Alcaraz eher Medvedev nennen, erst dann die neue Nr. 1. Nadal dann wohl an 4, vom VF bis zum Finale ist alles drin, nur der Sieg nicht.Nach Tsonga, Mr. Anderson, Delpo, uns Rogi, Kohli und auch Seppi nimmt in Paris nun Simon Abschied - kein großer Verlust für die Tour, anders als bei einigen anderen in diesem Jahr.

    • Tennisfanatic hat einen neuen Beitrag "ATP Tour 2022" geschrieben. 25.10.2022

      Was viel wichtiger ist - Stan hat mal wieder gewonnen. Und nicht gegen irgendwen, sondern mit Ruud gg. die Nr. 3 der Welt, in zwei klaren Sätzen. So wichtig für ihn...und vielleicht uns verbliebene Tennisfans, die dieses Jahr so viele Verluste haben.

    • Tennisfanatic hat einen neuen Beitrag "Roger Federer" geschrieben. 23.10.2022

      JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA !!! Roger kehrt zurück ! Im November spielt er ein Exhibition - Match. Er spielt gegen einen Japser im Rollstuhl...möge der Hohn beginnen.

    • Tennisfanatic hat einen neuen Beitrag "ATP Tour 2022" geschrieben. 22.10.2022

      Zitat von Wimbledon 2007 im Beitrag #491
      Zitat von Tennisfanatic im Beitrag #490
      Wien ist für ein 500er top besetzt, besser dürfte es im ganzen Jahr kein Turnier unterhalb der 1000er Kategorie gegeben haben, gleich 12 der Top 20 sind am Start, für Shapo, Schwanzmann, Kakanov und Tiafoe ist überhaupt kein Platz mehr in der Setzliste.Die Top 8 sind Medvedev, Tzaziki, Rublev, Fritz, der Pole, Sinner, Berrettini und Norrie. Dazu ist auch noch Thiem dabei.

      Basel ist ein wenig tragisch dieses Jahr. Uns Rogi sagte noch Ende April zu, jetzt reicht es nicht mal mehr zu einem Goodbye, er wird nichtmal verabschiedet in Basel. Auch die Besetzung war schonmal besser, da hat Wien mittlerweile Basel den Rang abgelaufen, früher undenkbar im Tennis. Mit Alcaraz, Ruud, FAA, Cilic und Busta sind nur fünf der aktuellen Top 20 dabei, das ist für ein 500er unterdurchschnittlich und schon eher die Minimalausstattung. Immerhin ist auch Stan dabei, der braucht so langsam jeden Sieg. Ach ja, die Möhre ist auch dabei.

      Wann spielen eigentlich Novax und Dopdal?

      Die haben das nicht nötig, bei 500er aufzuspielen...vielleicht wollen die Turniere aber auch deren Antrittsgelder nicht mehr bezahlen...

    • Tennisfanatic hat einen neuen Beitrag "ATP Tour 2022" geschrieben. 22.10.2022

      Wien ist für ein 500er top besetzt, besser dürfte es im ganzen Jahr kein Turnier unterhalb der 1000er Kategorie gegeben haben, gleich 12 der Top 20 sind am Start, für Shapo, Schwanzmann, Kakanov und Tiafoe ist überhaupt kein Platz mehr in der Setzliste.Die Top 8 sind Medvedev, Tzaziki, Rublev, Fritz, der Pole, Sinner, Berrettini und Norrie. Dazu ist auch noch Thiem dabei.

      Basel ist ein wenig tragisch dieses Jahr. Uns Rogi sagte noch Ende April zu, jetzt reicht es nicht mal mehr zu einem Goodbye, er wird nichtmal verabschiedet in Basel. Auch die Besetzung war schonmal besser, da hat Wien mittlerweile Basel den Rang abgelaufen, früher undenkbar im Tennis. Mit Alcaraz, Ruud, FAA, Cilic und Busta sind nur fünf der aktuellen Top 20 dabei, das ist für ein 500er unterdurchschnittlich und schon eher die Minimalausstattung. Immerhin ist auch Stan dabei, der braucht so langsam jeden Sieg. Ach ja, die Möhre ist auch dabei.

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Tennisfanatic
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